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Der oben abgebildete Dax-Verlauf (aufgeldbereinigter Dax-Future) ab Januar 2003 wurde am 13. Januar 2012 aktualisiert.
Die unter dem Kursverlauf angeordneten Zahlen
kennzeichnen die Zyklen: Beispielsweise besteht der 6. Konjunkturzyklus aus 13 Unterzyklen (Fibonacci-Zahl). Weiterhin sind oberhalb des Kursverlaufs die Hochpunkte bewertet: Bis zum Kursgipfel sind die
übereinander liegenden Hochpunkte gezählt und ab dort die untereinander liegenden. Der Kursgipfel ist allgemein mit einer Fibonacci-Zahl kennzeichenbar und auch das letzte Hoch vor dem Zyklusende. Beide Zählweisen
kontrollieren sich gegenseitig und verbessern gegenüber anderen Verfahren wie Elliott-Wave die Treffsicherheit der Prognosen erheblich. Das ist die Grundlage der von Wolfgang Bogen entwickelten
Fibonacci-Börsenzyklik. Sie ist bis hinunter zur Wochen- und Stundenzyklik wirksam. Das Hoch 8 am rechten Bildrand deutet auf einen möglichen Absturz über die Hochpunkte 9 - 13 hin,
obwohl der Unterzyklus Nr. 10 (am rechten Bildrand) aufwärts gerichtet war. Weiteres ist im aktuellen Börsenbrief nachzulesen.
Im 8. Unterzyklus des 7. Konjunkturzyklus war aus Gründen der Fibonacci-Zyklik und wegen des sich zuspitzenden Chartkeils
das Ende der Erholung zu erwarten. Im 7., 8. und 9. Unterzyklus ergab sich eine baisseträchtige Schulter-Kopf-Schulter-Umkehrformation.
Die meisten Anleger, die diese Zyklik nicht verfolgen, dürften den
Einstieg in eine Baissespekulation verpasst haben. Wir beschrieben, wie weit ein abwärts gerichteter Trendkanal im Rahmen der “double-dip-recession” in den Jahren 2013 und 2017 hinunterführt. Unter
“Lesermeinungen” wurde unter dem Datum vom 17.02.2003 ein Dax-Ziel von ca. 270 im Jahr 2018 angegeben. Die inzwischen eingetretene Inflation verdoppelte den Wert in etwa. Das große Zwischentief am Ende des
7. Konjunkturzyklus kann den Dax bis auf etwa 2000 hinunterführen. Dort spitzt sich der am rechten Bildrand der DAX-Grafik erkennbare zweiteilige Abwärts-Trendkanal zu.
Eine neue Erkenntnis bezieht sich auf die Unterzyklen 1 bis 5 im 7. Konjunkturzyklus: Sie umfassten insgesamt auf den Tag genau 377 Börsentage, eine
Fibonacci-Zahl. Damit zeigt sich, dass das Auf und Ab des Kursgeschehens über weite Strecken hinweg einem taggenauen Taktgeber folgt.
Mit einem Doppelhoch bei rund 8000 in den Jahren 2000 und 2007 ergab sich eine ca. acht Jahre lange superbaisseträchtige Umkehrformation (siehe dazu den
rot eingefärbten Text unten).
Ein Pfeil mit breiterer Spitze markiert im Jahr 2003 ein ausgeprägtes Tief, mit dem sich das Ende des 5. Konjunkturzyklus seit dem großen Kurstief des Jahres 1982 ergab.
Bis März 2000 lief der Dax rund 17,5 Jahre nach oben, bildete dort seinen Langzeitkursgipfel aus, und von dort aus dürfte er etwa ebenso lang, also bis zum Jahr 2017, überwiegend nach unten laufen. Das wäre das Ende
des 8. Konjunkturzyklus. So entstehen die ca. 35 Jahre langen Wellen der Börsenzyklik. Zwei mal 35 ergeben den unter “Unser know-how ” beschriebenen 70 Jahre langen Börsenzyklus
(vom Hoch des Dow-Jones-Index des Jahres 1929 bis zum Hoch
im Jahr 2000 waren es 71 Jahre). Die übrigen Pfeile weisen auf die Unterzyklen hin. Der im DAX-Chart nicht mehr sichtbare dritte Unterzyklus des fünften Konjunkturzyklus (beides Fibonacci-Zahlen) führte zum
Langzeitkursgifel im März 2000.
Der ab dem Jahr 2002 / 2003 mit gestrichelten Linien eingezeichnete aufwärtsgerichtete Chartkeil markierte mit seiner Spitze im Fibonacci - Unterzyklus Nr. 8 das Ende
der im März 2003 begonnenen Erholung im Verlaufe des 6. Konjunkturzyklus. Mit dieser Charttechnik gelangen uns immer wieder überraschend präzise Prognosen. Das Langzeitdoppelhoch in den Jahren 2000 / 2007 deutet auf
eine extrem baisseträchtige Umkehrformation hin. Hinzu kommt ein kurzfristiges Doppelhoch in den Unterzyklen 8 und 9.
Die expansive US-Geldpolitik täuschte eine Scheinwelt vor, in der es nur aufwärts ging.
Das führte ab dem Tief vom März 2009 zu einer in die Irre führenden Erholung der Finanzwerte und damit zu einer neuen ab Juli 2011 platzenden Finanzblase. Ferner ist der sich ausbreitende Griechenland-Virus
tödlich. Damit wurde ein schmerzhafter Wirtschafts- und Börsenabsturz eingeleitet, bis es gemäß unserer Fibonacci-Börsenzyklik etwa im Jahr 2017/2018 zu einem Tiefpunkt einer Jahrhundert-Rezession kommen dürfte.
Zum fundamentalen Hintergrund stand hier jahrelang dieser Text: Der seinerzeitige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Ludwig Stiegler, sagte in der ZDF-Fernsehsendung “Berlin Mitte” am
12.08.04, dass am deutschen Aktienmarkt infolge des (ersten) Absturzes ab dem Jahr 2000 rund 700 Milliarden Euro verloren gegangen seien. Er verschwieg jedoch, dass diese Mittel lediglich ihren Besitzer wechselten
und dass ein Heer von Anlageberatern rechtzeitig vor dem Absturz die Aktien dem deutschen Mittelstand ins Auge drücken musste. Der erneut in Gang kommende weitergehende Niedergang dürfte unvergleichlich größere
Verluste mit sich bringen, was den Mittelstand und die Kleinanleger nach und nach ruiniert. Infolge der Macht der Lobbyisten, Verbände und Interessenvertreter, die im Laufe der Jahre einen beherrschenden Einfluss
gewannen, wurde in Deutschland der Aufschwung der Wirtschaftswunderjahre, der der Marktwirtschaft Ludwig Erhards zu verdanken war, ins Gegenteil verkehrt. Hierdurch sank in jedem Konjunkturzyklus die Zuwachsrate des
Bruttosozialprodukts mit den Folgen von 7,4 Millionen Hartz-IV-Empfängern
(im Jahr 2010) und einer nicht mehr rückzahlbaren Staatsverschuldung. Mit Hilfe einer scheinbar schwachen Inflation, die den Dax, insbesondere nach dem Kurseinbruch des Jahres 2003, bis 2011 irreal ansteigen ließ, wurde eine glänzend laufende Konjunktur vorgetäuscht. Der wahre Wert dieser Inflation des Euro, den die Statistikkommission der
Schweiz im Jahr 2006 mit durchschnittlich 7,4 Prozent bezifferte, wird mit Hilfe eines geschönten Warenkorbs manipuliert (Ausgabe “test” Nr. 2/2006 der Stiftung Warentest, Seite 6, Leserbrief von Prof. Dr. Hans
Wolfgang Brachinger, Präsident der Statistikkommission der Schweiz)
Das um die Inflationsrate bereinigte
Bruttosozialprodukt, das reale Bruttosozialprodukt, befand sich aus diesen Gründen in Wirklichkeit bereits seit Jahren in einem erheblich negativen Bereich. Das ist der Hintergrund der schleichenden Verarmung
breiter Bevölkerungskreise und dem zu tiefen Niveau der untersten Löhne, von denen ohne weitere Hilfe keiner leben kann.
Weitere Prognosen, insbesondere kurzfristiger Art, sind unserem Börsenbrief zu entnehmen. © 2011 Wolfgang Bogen GmbH, 14163 Berlin,
alle Rechte vorbehalten.
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