“Börse und Wirtschaft - zyklisch betrachtet”

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aktualisiert am:  1.5.2016               Siehe auch unsere umwälzende  neuartige >BOGEN-Börsenzyklik <

Unser Börsenbrief beobachtet die Zyklen vom Dow, DAX und Gold.

 Chartbeispiele der Fibonacci-Börsenzyklik:
Die rot eingefärbten  Absätze des Textes wurden erneuert.

DAX-Langfristgraphik25Aug15

    Der oben  abgebildete Verlauf des DAX wurde anlässlich des einschneidenden  Tiefs vom 24. August  2015 aktualisiert. Im einen Tag zuvor übermittelten Börsenbrief  Nr. 1621  gaben  wir diesen Termin taggenau an.  Siehe  auch den   DAX-Kurzfristchart vom gleichen Tag, Dieses Tief ist mit der Fibonacci-Zahl 8   markiert. Die untereinander liegenden Tiefpunkte 9 bis 13 müssten sich anschließen. wie das im Konjunkturzyklus Nr. 6  geschehen ist.      

    Die Kursskala ist logarithmisch, weil das Wirtschaftswachstum exponentiell verläuft, bis es an eine Grenze stößt. Diese Grenze dürfte jetzt erreicht sein und es kommt zu einem Jahrhundert-Crash.  Ein solcher Crash entsteht allgemein etwa alle 70 Jahre und wird als Kondratieffzyklus bezeichnet. Anschließend beginnt von einem tiefen Niveau ausgehend dieses exponentielle Wirtschaftswachstum erneut.

    Der Kursverlauf zeigt die Zyklen des DAX und die Auszählung der Hochpunkte.
    Am 10. April 2015 ergab sich der mit einer kleinen und einer großen 8  (Fibonacci-Zahl) gekennzeichnete Kursgipfel bei einem Kurs von 12.428. Diese Übertreibung im Aufwärtstrend, über eine langjährige zuletzt bei 10.000 liegende Trendlinie hinaus,  infolge eines zwei Billionen Euro betragenden Programms der EZB, dürfte einen neuen Jahrhundert-Crash ingang gesetzt haben.

    Im Börsenbrief verwenden wir zusätzlich die aufschlussreicheren “Wellen”. Eine 13. Dax-Welle (Fibonacci-Zahl) mit ihrem abschließenden Tief vom 16. September 2014 konnten wir als einziger Börsenbrief monatelang präzise voraussagen.

    Am Kopf des Kursverlaufs befinden sich die Zahlen 5, 6, 7 und 8. Sie bezeichnen die  Langzeithochpunkte, die sich ab dem gewichtigen Tief des Jahres 1982 ergaben.  Die Zahlen 5 und 8 sind Fibonacci-Zahlen und deuten ausgeprägte Trendänderungen an.
    Im Rahmen eines bevorstehenden konjunkturellen Abschwungs und einer sich verschärfenden Finanzkrise (infolge der Maßnahmen der EZB, die zum Gegenteil des erwünschten Effekts führen), kann der DAX wie ein Wasserfall abstürzen.
    Dieser Niedergang kann das Doppelte des Kursverfalls der Jahre 2007 bis 2009 umfassen.

    Die unter dem Kursverlauf angeordneten Zahlen kennzeichnen die Zyklen: Beispielsweise besteht der 6. Konjunkturzyklus aus 13 Unterzyklen (Fibonacci-Zahl).
    Weiterhin sind oberhalb des Kursverlaufs die Hochpunkte bewertet: Bis zum Kursgipfel sind die übereinander liegenden Hochpunkte gezählt und ab dort die untereinander liegenden. Der Kursgipfel ist allgemein mit einer Fibonacci-Zahl kennzeichenbar und auch das letzte Hoch vor dem Zyklusende. Beide Zählweisen kontrollieren sich gegenseitig und verbessern gegenüber anderen Verfahren wie Elliott-Wave die Treffsicherheit der Prognosen erheblich. Das ist die Grundlage der von Wolfgang  Bogen entwickelten Fibonacci-Börsenzyklik. Sie ist bis hinunter zur Wochen- und Stundenzyklik wirksam.


    Wir beschrieben bereits vor vielen Jahren, wie weit der Dax im Rahmen einer “double-dip-recession” hinunterfallen kann. Unter “Lesermeinungen” wurde unter dem Datum vom 17.02.2003 ein Dax-Ziel  von ca. 270 im Jahr 2018 angegeben. Die inzwischen eingetretene schleichende Inflation vervierfachte möglicherweise den Wert.


    Eine bedeutsame Erkenntnis bezieht sich auf die Unterzyklen 1 bis 5 im 7. Konjunkturzyklus: Sie umfassten insgesamt auf den Tag genau 377 Börsentage, eine Fibonacci-Zahl. Damit zeigt sich, dass das Auf und Ab des Kursgeschehens über weite Strecken hinweg einem  taggenauen Taktgeber folgt. Aus diesem Grund bilden sich ausserordentlich stabile Ketten von Fibonacci-Börsentagen, die oft auf den Tag genaue Prognosen von Hoch- oder Tiefpunkten ermöglichen.

    Ein Pfeil mit breiterer Spitze markiert im Jahr 2003 ein ausgeprägtes Tief, mit dem sich das  Ende des 5. Konjunkturzyklus seit dem großen Kurstief des Jahres 1982 ergab. Bis März 2000 lief der Dax rund 17,5 Jahre nach oben, bildete dort seinen Langzeitkursgipfel aus, und von dort aus dürfte er etwa ebenso lang, also bis zum Jahr 2018, überwiegend nach unten laufen. Das wäre das Ende des 8. Konjunkturzyklus. So entstehen die ca. 35 Jahre langen Wellen der Börsenzyklik. Zwei mal 35 ergeben den unter “Unsere Texte ” beschriebenen rund 70 Jahre langen Börsenzyklus (vom Hoch des Dow-Jones-Index des Jahres 1929 bis zum Hoch im Jahr 2000 waren es 71 Jahre).

    Der ab dem Jahr 2002 / 2003  mit gestrichelten Linien eingezeichnete aufwärtsgerichtete Chartkeil markierte mit seiner Spitze im Fibonacci - Unterzyklus Nr. 8 das Ende der im März 2003 begonnenen Erholung im Verlaufe des 6. Konjunkturzyklus. Mit dieser Charttechnik gelangen uns immer wieder überraschend präzise Prognosen.

    Die expansive US-Geldpolitik täuschte eine Scheinwelt vor, in der es nur aufwärts ging. Das führte ab dem Tief vom März 2009 zu einer in die Irre führenden Erholung der Finanzwerte und damit zu einer neuen  platzenden Finanzblase. Ferner ist der sich ausbreitende Griechenland-Virus  tödlich. Damit wird ein schmerzhafter Wirtschafts- und Börsenabsturz eingeleitet, bis es gemäß unserer Fibonacci-Börsenzyklik  etwa im Jahr 2018 zu einem Tiefpunkt einer Jahrhundert-Rezession kommen dürfte.

    Zum fundamentalen Hintergrund stand hier jahrelang dieser Text:
    Der seinerzeitige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Ludwig Stiegler, sagte in der ZDF-Fernsehsendung “Berlin Mitte” am 12.08.04, dass am deutschen Aktienmarkt infolge des (ersten) Absturzes ab dem Jahr 2000 rund 700 Milliarden Euro verloren gegangen seien. Er verschwieg jedoch, dass diese Mittel lediglich ihren Besitzer wechselten und dass ein Heer von Anlageberatern rechtzeitig vor dem Absturz die Aktien dem deutschen Mittelstand ins Auge drücken musste. Der erneut in Gang kommende weitergehende Niedergang dürfte unvergleichlich grössere Verluste mit sich bringen, was den Mittelstand und die Kleinanleger nach und nach ruiniert. Infolge der Macht der Lobbyisten, Verbände und Interessenvertreter, die im Laufe der Jahre einen beherrschenden Einfluss gewannen, wurde in Deutschland die hohe Wachstumsrate der Wirtschaftswunderjahre, die der Marktwirtschaft Ludwig Erhards zu verdanken war, Jahr für Jahr real verringert.

    Das um die Inflationsrate bereinigte Bruttosozialprodukt, das reale Bruttosozialprodukt, befand sich aus diesen Gründen in Wirklichkeit bereits seit Jahren in einem erheblich negativen Bereich. Das und der gegen Null gehende Zinssatz sind die Hintergründe der schleichenden Verarmung breiter Bevölkerungskreise und des Rückganges der realen Konjunktur.

DAX der 1. Finanzkrise

Im Oktober 2008 erschütterte erstmals die internationale Finanzkrise die Aktienmärkte. Dabei folgte der Dax-Future in erstaunlicher Weise exakt der Fibonacci-Börsenzyklik, die  in unserem wöchentlich erscheinenden Börsenbrief “Börse und Wirtschaft - zyklisch betrachtet” beschrieben ist.

Hier dokumentieren wir die Systematik des ersten Absturzes der Finanzkrise im Jahr 2008: Jeder Börsentag zeigt neben dem Kursbalken das grobe Auf und Ab innerhalb des Tages. Ferner ist ein abwärts weisender Trendkanal zu erkennen, der mit dem Fibonacci-Hoch Nr. 5 vom 2. September 2008 begann. Auch die Tiefpunkte sind gezählt. Am 7. Oktober ergab sich an der unteren Trendlinie ein Absturzhoch mit der Fibonacci-Zahl 13. Anschließend gingen die dann allgemein enger liegenden Hochpunkte 14 bis zum Fibonacci-Hoch 21 und die Tiefpunkte 9 bis zum Fibonacci-Tiefpunkt  Nr. 13 im Tagesgeschehen unter. Diesem ersten Absturz folgte ein weiterer Absturz-Zyklus, ein Zyklus Nr. 13, der mit dem Tief vom 24. Oktober endete (in der Abbildung unten waren die Vorgängerzyklen noch mit einem Fragezeichen versehen). Hiermit endete zugleich ein rund sieben Monate langer übergeordneter Zyklus Nr. 10, siehe Dax-Chartbeispiele .

 

DaxFutOkt08

Die untereinander liegenden Hochpunkte 13 bis 21 und die Tiefpunkte 8 bis 13 sind in der unteren Abbildung mit einer weitergehenden Auflösung  zu erkennen, die den nicht aufgeldbereinigten Dax-Future im Zeitraum 6. bis 10. Oktober 2008 darstellt. Da der Hochpunkt in einem Zyklus und das letzte Hoch vor dem Zyklusende gemäß unserer Erkenntnis mit Fibonacci-Zahlen belegbar sind, musste der Absturz nach einem 21. Hoch enden, was tatsächlich mit bestechender Treffsicherheit am 10. Oktober 2008 im Rahmen eines hausseträchtigen Doppeltiefs 12 und 13 geschah. Denn das letzte Tief in einem Zyklus ist ebenfalls mit einer Fibonacci-Zahl zu kennzeichnen. Übrigens handelte es sich bei den Hochpunkten 15 und 16 um ein baisseträchtiges Doppelhoch.

 

DaxFutOk10

Erstaunlich ist die Wirksamkeit der Fibonacci-Börsenzyklik selbst in derart hektischen Börsenphasen. Daytrader können an dem ganz oben abgebildeten Chart anknüpfen, der im Börsenbrief wöchentlich aktualisiert wird. Die  dort angegebenen Hoch- und Tiefpunkte und deren Zählung lassen sich täglich an Hand eigener aktueller Charts fortführen, wie die untere Abbildung zeigt. Die im Rahmen der Finanzkrise zu erwartenden anschließenden Kursabstürze dürften ebenfalls der Fibonacci-Börsenzyklik folgen. Unserer Ansicht nach gibt es kein treffsicheres Verfahren der Charttechnik zur Analyse der Börsenzyklik.

Der etwa im Jahr 2014 endende 7. Konjunkturzyklus ab dem Tief des Jahres 1982 dürfte wieder mit einem scharfen Konjunktureinbruch enden. Hinzu kommt eine nicht mehr beherrschbare Überschuldungskrise. Beides zusammen dürfte eine zweite sich erheblich verschärfende Finanzkrise zur Folge haben.

© 2015 Wolfgang Bogen GmbH, 14163 Berlin,  alle Rechte vorbehalten.

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