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Der oben abgebildete Dax-Verlauf (aufgeldbereinigter Dax-Future) ab Januar 2003 wurde am 22. August 2010 aktualisiert. Mit einem Doppelhoch bei rund 8000 in den Jahren 2000 und 2007 ergab sich eine ca. acht Jahre lange superbaisseträchtige Umkehrformation (siehe dazu den rot eingefärbten Text unten).
Wir sagten hier voraus, dass die mit Beginn des 7. Konjunkturzyklus ab März 2009 laufende Zwischenerholung im jetzigen Zyklus
Nr. 5 zu Ende gehen könne. Da im Jahr 2007 ein baisseträchtiger Dreifachkursgipfel eintrat, hielten wir eine solche Umkehrformation jetzt wieder für möglich, die tatsächlich eintrat. Näheres ist im
Börsenbrief zu finden.
Ein Pfeil mit längerer Spitze markiert im Jahr 2003 ein ausgeprägtes
Tief, mit dem sich das Ende des 5. Konjunkturzyklus seit dem großen Kurstief des Jahres 1982 ergab. Bis März 2000 lief der Dax rund 17,5 Jahre nach oben, bildete dort seinen Langzeitkursgipfel aus, und von
dort aus dürfte er etwa ebenso lang, also bis zum Jahr 2017, überwiegend nach unten laufen. Das wäre das Ende des 8. Konjunkturzyklus. So entstehen die ca. 35 Jahre langen Wellen der Börsenzyklik. Zwei mal 35
ergeben den unter “Unser know-how ” beschriebenen 70 Jahre langen Börsenzyklus (vom Hoch des Dow-Jones-Index des Jahres 1929 bis zum Hoch im Jahr 2000 waren es 71 Jahre). Die übrigen Pfeile weisen auf die Unterzyklen hin. Der hier nicht
mehr sichtbare dritte Unterzyklus des fünften Konjunkturzyklus (beides Fibonacci-Zahlen) führte zum Langzeitkursgifel im März 2000.
Der ab dem Jahr 2002 / 2003 mit gestrichelten Linien eingezeichnete
aufwärtsgerichtete Chartkeil markierte mit seiner Spitze im Fibonacci - Unterzyklus Nr. 8 das Ende der im März 2003 begonnenen Erholung im Verlaufe des 6. Konjunkturzyklus. Mit dieser Charttechnik gelangen uns immer
wieder überraschend präzise Prognosen. Das Langzeitdoppelhoch in den Jahren 2000 / 2007 deutet auf eine extrem baisseträchtige Umkehrformation hin. Hinzu kommt ein kurzfristiges Doppelhoch in den Unterzyklen 8 und
9.
Unser Börsenbrief beschreibt im Rahmen eines “Fahrplans der Zyklik” den jeweils aktuellen Stand des
voraussichtlich bis zum Ende eines 8. Konjunkturzyklus im Jahr 2017 anhaltenden Niedergangs.
Den weit übertriebenen Aufschwung ab dem Jahr 2003 führen wir auf die Produktivitätssteigerung Chinas zurück,
von der die übrige Welt profitieren konnte und auf die seit Jahren in den USA marktwidrig ausgedehnte Geldmenge. Dadurch stiegen die US-Immobilienpreise irreal an, zu deren Finanzierung auf betrügerische Weise
Immobilien-Schrottkredite beigemischt wurden. Das wurde dann von der Wertpapierindustrie mit Hilfe bestochener Ratingagenturen als AAA-wertig angeboten, bis der Riesenschwindel aufflog, sich für derartige
“Wertpapiere” keine Preise mehr stellen ließen und sich die Milliarden - Dollarverluste überall häuften.
Die expansive
US-Geldpolitik täuschte eine Scheinwelt vor, in der es nur aufwärts geht. Das führte ab dem Tief vom März 2009 zu einer in die Irre führenden Erholung der Finanzwerte und damit zu einer neuen jetzt platzenden
Finanzblase. Denn die US-Massenarbeitslosigkeit nahm trotz der Erholung der Finanzwerte weiter zu. In Deutschland steigert sich die Finanzmisere einiger Bundesländer derart, dass deren AAA-Rating herabgesetzt werden
muss. Ferner ist der sich ausbreitende Griechenland-Virus tödlich. Damit wird
ein weiterer schmerzhafter Wirtschafts- und Börsenabsturz eingeleitet, bis es gemäß unserer Fibonacci-Börsenzyklik erst etwa ab dem Jahr 2017 zu einem gesunden selbsttragenden neuen Konjunkturaufschwung kommt.
Zum fundamentalen Hintergrund stand hier jahrelang dieser Text: Der
seinerzeitige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Ludwig Stiegler, sagte in der ZDF-Fernsehsendung “Berlin Mitte” am 12.08.04, dass am deutschen Aktienmarkt infolge des (ersten) Absturzes ab dem Jahr 2000
rund 700 Milliarden Euro verloren gegangen seien. Er verschwieg jedoch, dass diese Mittel lediglich ihren Besitzer wechselten und dass ein Heer von Anlageberatern rechtzeitig vor dem Absturz die Aktien dem deutschen
Mittelstand ins Auge drücken musste. Der nun erneut in Gang kommende weitergehende Niedergang dürfte unvergleichlich größere Verluste mit sich bringen, was den Mittelstand und die Kleinanleger nach und nach
ruiniert. Infolge der Macht der Lobbyisten, Verbände und Interessenvertreter, die im Laufe der Jahre einen beherrschenden Einfluss gewannen, wurde in Deutschland der Aufschwung der Wirtschaftswunderjahre, der der
Marktwirtschaft Ludwig Erhards zu verdanken war, ins Gegenteil verkehrt. Hierdurch sank in jedem Konjunkturzyklus die Zuwachsrate des Bruttosozialprodukts mit den Folgen von 7,4 Millionen Hartz-IV-Empfängern
und einer nicht mehr rückzahlbaren Staatsverschuldung. Mit Hilfe einer Inflation, die den Dax, insbesondere nach dem Kurseinbruch des Jahres 2003, bis Juli 2007 irreal ansteigen ließ, wurde eine glänzend laufende Konjunktur vorgetäuscht. Der wahre Wert dieser Inflation des Euro, den die Statistikkommission der
Schweiz im Jahr 2006 mit durchschnittlich 7,4 Prozent bezifferte, wird mit Hilfe eines geschönten Warenkorbs manipuliert (Ausgabe “test” Nr. 2/2006 der Stiftung Warentest, Seite 6, Leserbrief von Prof. Dr. Hans
Wolfgang Brachinger, Präsident der Statistikkommission der Schweiz). Das um die Inflationsrate bereinigte Bruttosozialprodukt,
das reale Bruttosozialprodukt, befindet sich aus diesen Gründen in Wirklichkeit bereits seit Jahren im erheblich negativen Bereich. Das ist der Hintergrund der schleichenden Verarmung breiter Bevölkerungskreise und der unteren Löhne, von denen ohne weitere Hilfe keiner leben kann.
Weitere Prognosen, insbesondere kurzfristiger Art, sind unserem Börsenbrief zu entnehmen.
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