“Börse und Wirtschaft - zyklisch betrachtet”

Text aktualisiert:
29.08.10 18:00 Uhr 

    
siehe auch:

Beispiel:
Fibonacci-Zyklus

 und Beispiel einer Fibonacci-Zyklik mit 13 Hochpunkten

Finanzkrise Charts
mit der Fibonacci- Systematik



Neue Einleitung zu “Leser-Meinungen


Fundamentale Zusammenhänge

 

 Dax-Future-Charts der Finanzkrise     

Im Oktober 2008 erschütterte erstmals die internationale Finanzkrise die Aktienmärkte. Dabei folgte der Dax-Future in erstaunlicher Weise exakt der Fibonacci-Börsenzyklik, die  in unserem wöchentlich erscheinenden Börsenbrief “Börse und Wirtschaft - zyklisch betrachtet” beschrieben ist.

Hier dokumentieren wir die Systematik des ersten Absturzes der Finanzkrise: Jeder Börsentag zeigt neben dem Kursbalken das grobe Auf und Ab innerhalb des Tages. Ferner ist ein abwärts weisender Trendkanal zu erkennen, der mit dem Fibonacci-Hoch Nr. 5 vom 2. September begann. Auch die Tiefpunkte sind gezählt. Am 7. Oktober ergab sich an der unteren Trendlinie ein Absturzhoch mit der Fibonacci-Zahl 13. Anschließend gingen die dann allgemein enger liegenden Hochpunkte 14 bis zum Fibonacci-Hoch 21 und die Tiefpunkte 9 bis zum Fibonacci-Tiefpunkt  Nr. 13 im Tagesgeschehen unter.
Diesem ersten Absturz folgte ein weiterer Absturz-Zyklus, ein Zyklus Nr. 13, der mit dem Tief vom 24. Oktober endete (in der Abbildung unten waren die Vorgängerzyklen noch mit einem Fragezeichen versehen). Hiermit endete zugleich ein rund sieben Monate langer übergeordneter Zyklus Nr. 10, siehe Dax-Chartbeispiele .
Der anschließende übergeordnete Zyklus dürfte nach einer anfänglichen kurzen Erholungsphase einen weiteren Absturz aufweisen. Er sollte nicht mehr von der Finanzkrise bestimmt sein, sondern von der daraufhin zusammenbrechenden Konjunktur.

Die untereinander liegenden Hochpunkte 13 bis 21 und die Tiefpunkte 8 bis 13 sind in der unteren Abbildung mit einer weitergehenden Auflösung zu erkennen, die den nicht aufgeldbereinigten Dax-Future im Zeitraum 6. bis 10. Oktober 2008 darstellt. Da der Hochpunkt in einem Zyklus und das letzte Hoch vor dem Zyklusende gemäß unserer Erkenntnis mit Fibonacci-Zahlen belegbar sind, musste der Absturz nach einem 21. Hoch enden, was tatsächlich mit bestechender Treffsicherheit am 10. Oktober 2008 im Rahmen eines hausseträchtigen Doppeltiefs 12 und 13 geschah. Denn das letzte Tief in einem Zyklus ist ebenfalls mit einer Fibonacci-Zahl zu kennzeichnen. Übrigens handelte es sich bei den Hochpunkten 15 und 16 um ein baisseträchtiges Doppelhoch.

Erstaunlich ist die Wirksamkeit der Fibonacci-Börsenzyklik selbst in derart hektischen Börsenphasen. Daytrader können an dem ganz oben abgebildeten Chart anknüpfen, der im Börsenbrief wöchentlich aktualisiert wird. Die dort angegebenen Hoch- und Tiefpunkte und deren Zählung lassen sich täglich an Hand eigener aktueller Charts fortführen, wie die untere Abbildung zeigt. Die im Rahmen der Finanzkrise zu erwartenden anschließenden Kursabstürze dürften ebenfalls der Fibonacci-Börsenzyklik folgen. Unserer Ansicht nach gibt es kein treffsicheres Verfahren der Charttechnik zur Analyse der Börsenzyklik.

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