“Börse und Wirtschaft - zyklisch betrachtet”

Fibolangfarbig
KnopfgrossBestellung
KnopfgrosUnereTexte - Kopie
KnopfgrossStartseite - Kopie
KnopfgrosUnserknow KnopfgrosUnsPrognose - Kopie KnopfgrossDax-Charts - Kopie

aktualisiert am:  28. August 2016               Siehe auch unsere umwälzende  neuartige >BOGEN-Börsenzyklik <

Unser Börsenbrief beobachtet die Zyklen vom Dow, DAX und Gold.

Beispiel eines Fibonacci-Zyklus rot: aktualisiert

 

Fibo

 

Die Zyklen sind nicht wie hier abgebildet alle gleichlang. Einem kürzeren Zyklus folgt meist ein längerer. Und einem Zyklus schließt sich der nächste an. So bilden sich übergeordnete Zyklen, die sich ebenfalls gemäß dieser Systematik aufspalten. Das Auszählen der Hochpunkte ermöglicht vorauszusagen, wann das Hoch im Zyklus oder das Tief am Ende des Zyklus zu erwarten ist. Um deren Termine  zu prognostizieren, dienen die Fibonacci-Börsentage (3, 5, 8 bis 233) ab einem Hoch oder Tief des Kurses, was vielfach auf den Tag genau gelingt.

 

Der abgebildete Zyklus ist mit seinen 8 Unterzyklen ein markantes Beispiel.  Es ist eine typische Dreiteilung zu erkennen, die in Haussephasen vorherrscht.  Am Ende des abgebildeten Zyklus geht die Dreiteilung während der letzten beiden Baisseschübe in eine Zweiteilung über. Ein  häufig zu beobachtender übergeordneter Zyklus setzt sich aus 13 Unterzyklen zusammen. Dabei bildet sich der Kursgipfel meist im Unterzyklus Nr. 8.
Die Erkenntnis dieser und einer Fülle weiterer  Zusammenhänge führte zu einer entscheidenden Fortentwicklung gegenüber der Elliott - Wave - Analysetechnik: Zur Fibonacci-Börsenzyklik. Damit lässt sich die charttechnische Börsenanalyse erheblich erweitern (zum direkten Einstieg in die Praxis der Fibonacci-Systematik erklären wir unter Lesermeinungen, 1. Beitrag vom 17.03.07, ausführlich die Fibonacci-Stundenzyklik . Für aufmerksame Leser ist dies ein Link auf unsere “versteckte” alte Seite “ Lesermeinungen). In langfristiger Hinsicht ist die Seite Dax-Chartbeispiele  aufschlussreich. 
Einen Daytrader interessierenden Tageschart des DAX vom 9. Jun 2015 mit Hinweisen zum Ursprung der Zyklik, der Trendkanäle und der Börsentage-Systematik zeigen wir hier demnächst. Wenige Tage nach der Veröffentlichung in unserem Börsenbrief vom 29.6.15 wird dieser Beitrag zunächst unten auf unserer Seite > DAX-Kurzfristchart < vorgestellt.

 
Mit Hilfe der Fibonacci-Systematik lassen sich die Zyklen regelrecht “abreiten”. Dabei ist das Risiko einer Fehlspekulation besonders klein, wenn der laufende und der übergeordnete Zyklus in die gleiche Richtung zeigen. Zum Beispiel, wenn in einem Baissezyklus auf kurze untergeordnete heftige Baissestrecken spekuliert wird. Falls in einer solchen Situation “eine Schieflage” entsteht, kann sie leichter mit der Kenntnis überwunden werden, wann sich voraussichtlich der übergeordnete Baissezyklus fortsetzt.

Mögliche Trendwechseltermine lassen sich vielfach auf den Tag genau
voraussagen, weil von zyklisch bedingten Hoch- und Tiefpunkten oftmals Ketten von Fibonacci-Börsentagen ausgehen, die nach 3, 5, 8, 13 usw. Börsentagen weitere, auch abwechselnde Hoch- und Tiefpunkte zur Folge haben.  Derartige Fibonacci-Börsentageketten verfolgen wir beim Dax bis zum 233. Börsentag (Siehe unsere Antwort auf eine Leseranfrage zum Thema Trendwechseltermine von 31.10.99 in Lesermeinungen.). In unserem Börsenbrief, den wir seit dem Jahr 1982 herausgeben, wurde die von Wolfgang Bogen entwickelte Fibonacci-Börsenzyklik soweit vorangebracht, dass beispielsweise im Herbst 2005 nach und nach eine ununterbrochene Kette von neun Trendwechselterminen des Dax-Furure-Index prognostiziert werden konnte, die alle auf den Tag genau eintrafen. Jeweils 5 Börsentage schließen sich häufig zu Fibonacci -Wochen zusammen. Beispielsweise umfasste der Börsenabsturz des Dow-Jones-Index ab seinem Kursgipfel am 14. Januar 2000 bis zum Tief am 11. Oktober 2002 auf wenige Tage genau 144 Fibonacci-Wochen. Wir können hiermit zeigen, dass das Börsengeschehen in gewisser Hinsicht determiniert ist, weil dessen Zyklik in die Zukunft hineinreicht.

Die oft gestellte Frage, wieso die Fibonacci - Börsenzyklik funktioniert, ist wie folgt zu beantworten: Nach Verlusten warten Anleger einen neuen Einstiegstag ab und beobachten deshalb genau Börsentag auf Börsentag, ob sich neue Höchst- beziehungsweise Tiefstkurse ergeben. Hierdurch entsteht eine Fibonacci -Additions-Systematik, die zu Gruppen von 3, 5, 8, 13 usw. Börsentagen führt.
 

Beispielsweise lief seit dem Jahr 1982 während der Jahre 2003 bis 2009 ein 6. Konjunkturzyklus des Dax. Er teilte sich gemäß der Darstellung Dax-Chartbeispiele in 13 Unterzyklen auf. Jeder solcher Unterzyklen teilt sich gemäß  einer weiteten Erkenntnis des Autors wiederum jeweils in 13 “kleine  Unterzyklus auf.

 

Ein besonders interessantes Beispiel ist das Zusammenwirken der Fibonacci-Zyklen mit den  Fibonacci-Börsentagen im unten abgebildeten Chart des Goldkurses:
(Das Gold ist die eigentliche Währung der Welt. Das Auf und Ab seines  Kurses ergibt sich hauptsächlich durch  die Spekulation. Der im Chart abgebildete Kursverlauf ist deshalb  hinsichtlich der Fibonacci-Börsenzyklik besonders aussagekräftig.)

GoldchartBrief1600

Der Verlauf des Goldkurses (unserem Börsenbrief Nr. 1600 entnommen) zeigt eine Welle, die sich aus acht Zyklen zusammensetzt. Sie begann  mit dem Tief des Kurses vom 7. November  2014 und endete mit dem Tief am 17. März 2015. Die acht ist eine Fibonacci-Zahl.

(Am Beginn und am Ende der Welle entstand das gleiche Kursniveau, was als ein  prestigeträchtiges Doppeltief gilt und nicht zur Fibonacci-Systematik gehört.)

Eine Prognose der Termine  der beiden Tiefpunkte am Beginn und am Ende der  Welle war mit Hilfe der Fibonacci- Börsenzyklik möglich: Und zwar grob  gerechnet aufgrund der voraussichtlichen Länge der jeweils acht Zyklen  der vorangehenden und der laufenden Welle.  Und meist auf den Tag genau mit Hilfe  der zur Wellenlänge passenden 89 Börsentage. Die 89 ist ebenfalls eine  Fibonacci-Zahl.

An einem 55. Börsentag der Gold-Welle  ergab sich auf den Tag genau ein zusätzlicher Kurseinbruch. Hier waren  nur wenige Tage abzuwarten, bis sich die weitere Entwicklung  abzeichnete.

Diese Fibonacci-Börsenzyklik funktioniert auch beim DAX:
Ab Mitte März 2014 begann eine Welle des DAX , die  89+13 Börsentage lang war. Mitte Dezember 2ß15 ergab sich eine Welle des DAX, die 89 + 5 Börsentage umfasste.

Da eine Welle ab ihrem Beginn grundsätzlich ansteigt und zum Ende hin  abfällt, ist dieses Wissen für die Spekulation an der Börse besonders  hilfreich.


Bevor der Verfasser die Fibonacci-Börsenzyklik entdeckte, versuchte er sein Börsenglück mit der Elliott-Wave-Analysestechnik. Hier wird beispielsweise an Hand eines Kursrückschlages versucht,  die Länge eines folgenden Konjunktur und der Börsenstimmung (siehe Dax-Chartbeispiele).Aufwärtsschubes mit Hilfe  der Fibonacci-Relationen, zum Beispiel 1,618, zu errechnen. Das ist zwar die wichtigste Relation, aber andere derartige Relationen sind auch wirksam. Deshalb scheint diese  Analysetechnik im Nachhinein sehr erfolgreich zu sein.

Erfolgreicher dürfte jedoch  die hier beschriebene Fibonacci-Börsenzyklik sein. Deren einfachste  sofort nachprüfbare Grundregel besteht nach Meinung des Verfassers darin, dass sich die meisten Kursschübe aus fünf Schüben (Fibonacci -Zahl) zusammensetzten, die innerhalb von rund drei  Stunden ablaufen. Drei, fünf oder acht Kursschübe treten immer wieder auf.

Neu - Abonnenten erhalten eine  zweiseitige Einführung in die “Grundlagen der Fibonacci - Börsenzyklik”.


 :
Beispiel eines 8-schübigen Anstiegs des DAX-Future vom 16. bis 22. November 2010.
Es ist zugleich ein Beispiel eines Zyklus mit 13 Hochpunkten (8 und 13 sind Fibonacci-Zahlen).

DAXFut-23Nov10d

Dieser Tick-by-Tick-Chart zeigt die Hochpunkte 1 - 8 eines 253 Dax-Punkte umfassenden Anstiegs des DAX-Future vom 16. bis 22. November 2010. Bis zum Kursgipfel, der mit einer Fibonacci-Zahl zu belegen ist, werden die übereinander liegenden Hochpunkte gezählt. In diesem Fall trägt der Kursgipfel die Fibonacci-Zahl 8.

Bei dem Tief vom 16. November 2010 handelt es sich um den 55. Börsentag nach dem 31. August 2010, als eine 377 Börsentage lange fünfteilige Kette von Börsentagen ab dem herausragenden Tief vom 9. März 2009 zu Ende ging. All diese Zahlen der Börsentage sind Fibonacci-Zahlen.

Ab dem Hoch Nr. 8 lief der Dax bis kurz nach dem Hoch Nr. 13 in typischer Weise hinunter. Denn das letzte Hoch im Zyklus kann ebenfalls mit einer Fibonacci-Zahl gekennzeichnet werden. Mit dem daraus resultierenden Tief, das sich am 24. November ergab, endete der hier dargestellte am 16. November begonnene  Zyklus. Er bestand aus 13 Unterzyklen. Ferner umfasste er rund 5 Börsentage und ordnete sich somit in die Systematik der Fibonacci-Börsentage ( 5, 8, 13 usw. Börsentage) ein.

Auch die Termine des Hochs vom 22. November und des Tiefs vom 24. November 2010 waren durch Fibonacci-Zusammenhänge  auf den Tag genau vorgegeben. Diese Daten standen als “voraussichtliche Trenddrehertage” den Lesern unseres Börsenbriefs ” Börse und Wirtschaft- zyklisch betrachtet” rechtzeitig zur Verfügung.

Das hier vorgestellte Praxis-Beispiel ist ein Ergebnis unserer Erforschung zyklischer Zusammenhänge des Auf und Ab der Börsenkurse. Es zeigt die Stabilität und Zuverlässigkeit einer über Monate  hinweg verlaufenden Fibonacci-Zyklik, hier auf den Bereich einer Woche bezogen. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass sich die Zyklik lediglich als Taktgeber für das Auf und Ab fortsetzt. Aus dem regelmäßigen Auf und Ab mehrerer Zyklen ergeben sich die Trendkanäle. Und die Zyklik gibt an, wann die Hoch- oder Tiefpunkte zu erwarten sind. Auch innerhalb der Unterzyklen folgen die Kursbewegungen meist dem gleichen Muster mit nur wenigen Varianten. Dadurch entsteht die Selbstähnlichkeit bis herunter zur Stundenzyklik der abgebildeten Grafik. Damit eröffnet sich der Blick in eine neue Welt der Analyse und Prognose des Börsenkursgeschehens.


Hinweise zur Spekulation mit Hilfe der Fibonacci-Börsenzyklik
(Text dem Börsenbrief Nr.1487 entnommen)
Immer wieder wird die Frage gestellt, wie unter den im Schlusstext des Börsenbriefs angegebenen DAX-Trenddreherterminen ein gewichtiger Trenddreherltag zu erkennen ist: Je größer die von mir angegebene Zahl der Fibonacci-Börsentage zu einem zurückliegenden Hoch oder Tief ist, um so länger und stabiler ist die damit zusammenhängende Kette der Fibonacci-Börsentage. Das ist besonders dann der Fall, wenn sich zum Beispiel 233, 89 und 55 Börsentage zuvor Trendwechsel ergaben oder der 233er Trendwechsel nur einen Börsentag daneben lag. Denn nach 233 Börsentagen kann es zu einer Unsicherheit von ein oder zwei Börsentagen kommen.
Da es auch abwechselnde Hochs und Tiefs der Trenddrehertage gibt, sollte unbedingt beachtet werden, ob an dem betreffenden vorausgesagten Tag der Kurs in einem Trendkanal oben oder unten anstößt.
Wer die Situation weiter optimieren will, sollte die Anzahl der Schübe im Anstieg oder im Kursverfall verfolgen. Häufig verläuft eine solche Bewegung in 5 oder 8 großen Schüben. Auch innerhalb eines Tages kommen oft 8 kleine Schübe zustande oder es sind zum Beispiel sieben und der letzte achte Schub erfolgt am nächsten Tag.
Wichtig ist es ferner, Tick-by-Tick-Charts mit unterschiedlicher Laufzeit zu Hilfe zu nehmen, weil Tagescharts allgemein zu kurzfristig sind.

Ein Beispiel aus der Praxis unserer Trenddrehertermine:

Im Brief Nr. 1576 vom 15. September 2014 wurde der 19. September wie folgt als zu erwartender Trenddrehertermin angegeben: 19. September (233er Tief).
Denn 233 Börsentage zuvor ergab sich ein DAX-Tief. Es ist das Tief oder Hoch einer Kette von 13, 21, 34, 55, 89 , 144 und 233 Börsentagen.
Solche Ketten sind über Jahre hinweg stabil.  Aber nicht an allen diesen Tagen entstand ein Hoch oder Tief. Auch abwechselnde Hoch- und Tiefpunkte kommen vor, so dass nicht sicher ist, ob es wieder ein Tief wird.
Besonders nach einem großen Trenddreher, wie am 20. Juni  als der DAX 10.056 erreichte, dreht  die Phasenlage.  
Diese Unsicherheit löst sich jedoch am betreffenden Tag auf, weil dann klar ist, ob der Kurs oben oder unten am Trendkanal anstößt. 
Tatsächlich ergab sich am 19. September auf den Tag genau der Kursgipfel des 3. Zyklus einer 14. Welle unserer DAX-Mittelfristgrafik.


Eine maschinelle Übersetzung “into English” eines Wikipedia-Artikels über die “Fibonacci -Börsenzyklik” ist hier zu finden:
 http://wikipedia.qwika.com/de2en/Fibonacci-B%C3%B6rsenzyklik

Google listet unter dem Stichwort “Fibonacci-Börsenzyklik” rund 400 Suchergebnisse auf:
 http://www.google.de/search?q=fibonacci-b%C3%B6rsenzyklik

Wolfgang Bogen wurde für seine Tätigkeit im Laufe von fast 25 Jahren als Erfinder-Unternehmer (Näheres hier) im Jahr 1976 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.  Weiterhin wurde ihm, aufgrund eines Vorschlags des Präsidenten des Deutschen Patentamtes, vom Dieselkuratorium für seine Erfindungen und Patente die Diesel-Medaille verliehen. Einen umfassenden Einblick in das frühere Unternehmen des Verfassers zum Zeitpunkt der 60iger Jahre gibt diese Internetadresse:
 http://www.magnetbandmuseum.info/die-firma-bogen-1968.html
t

Avatar
Wie dieses Know-how beurteilt wird:
Auf unserer versteckten alten Seite “Lesermeinungen” gibt es diesen Vermerk:
 “ wolfgang bogen, seines zeichens aus meiner sicht der beste analyst, der börsenzyklen analysiert.”

© 2015 Wolfgang Bogen GmbH, 14163 Berlin, alle Rechte vorbehalten.

Nächste Seite: Unsere Prognose der längerfristigen Zyklik * Zurück zur ersten Seite