“Börse und Wirtschaft - zyklisch betrachtet”

Unsere Prognose der längerfristigen Zyklik                 beim Dow, Gold, Dax 

 . . . und abschließend: eine aktuelle Prognose

aktualisiert am:
05.02.12 18:00 Uhr 

ebenfalls aktualisiert:
Aktuelle Dow-, Dax- und Gold-Prognose

Chartbeispiel der Fibonacci-Börsenzyklik:

Beispiel:
Fibonacci-Zyklus


 

Wir schrieben hier ab dem Frühjahr 2000 unverändert folgenden Text:
Am US-Aktienmarkt
entwickelte sich bis Januar 2000 eine Jahrhundert-Übertreibungsphase. Deshalb kann der Dow wie in den Jahren 1929 bis 1932  in einem zur Zeit kaum für möglich gehaltenen Ausmaß fallen. Damals verlor der Dow  insgesamt 90 %.” Der Dow brauchte anschließend 62 Jahre bis 1991, um den Kurseinbruch ab dem Hoch im Jahr 1929 inflationsbereinigt aufzuholen (siehe: Dow-Chart mit eingerechneter Inflation ). Diesem hier “eingefrorenen” Text fügten wir Anfang Mai 2007 hinzu, dass unserer Ansicht nach am 14. Januar 2000 bei einem Dow von 11.750 die oben prognostizierte Baisse begann. Lediglich infolge der US-Notenbankpolitik, in riesigen Mengen Papierdollar zu drucken, um eine blühende Konjunktur vorzutäuschen, erholte sich der Dow ab dem Tief des Jahres 2002 bis auf einen neuen Langzeitkursgipfel (diese Einfügung schrieben wir wenige Tage nachdem sich der Kursgipfel am 17. Juli 2007 bei rund 14.000 zeigte). Inflationsbereinigt ist das im Verhältnis zum Hoch des Jahres 2000 ein superbaisseträchtiges Langfrist-Doppelhoch, dem noch ein Nebenhoch vom 11.10.07 folgte.


Am 02.08.05 eingefügter Absatz :
Gemäß Professor Dr. Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover, führte die jahrzehnte lange ungehemmte Geldvermehrung der US-Notenbank zu einem Kaufrausch der Finanzoligarchie und zu einem immer wertloser werdenden Papiergeld-Dollar. Seine 2004 erschienene Schrift trägt den Titel “Der Weltgeldbetrug”. Unter diesem Suchbegriff listet das Internet-Suchportal Google mittlerweile 1450 Hinweise auf. Hamer ermittelte, dass nur mit Hilfe einer langfristigen Goldpreismanipulation sich der Verfall des Dollars verdecken ließ. Wird das offensichtlich, stünde eine weltweite Währungsreform bevor. Wir fügen aus heutiger Sicht hinzu: Als weitere Folgen ergeben sich: Weit übertriebene Aktienkurse, zu tief gefallene Kapitalmarktzinsen und eine äußerst gefährliche Immobilienblase, einmalig in der bisherigen Geschichte.

Beim Gold
erschienen anlässlich zyklischer Hochpunkte in den Medien meist auf den Tag genau plazierte Meldungen über geplante Goldverkäufe der Notenbanken. Hierzu muss man wissen, dass der Kurs mit dem geringsten Aufwand, lediglich mit solchen Nachrichten in den maßgebenden,, Medien, manipuliert wird. Das Gold verläuft aufgrund dieser präzisen Markteingriffe überraschend zuverlässig gemäß unserer Fibonacci-Systematik. In unserem Börsenbrief vom 28.11.05 sagten wir bis etwa zum Jahr 2011 (inzwischen können wir diesen Termin präzisieren: siehe unten) einen Goldpreisanstieg  bis auf rund 3200 Dollar pro Feinunze voraus.   

Fundamentale Zusammenhänge (rot: am 25.06.2007 und 24.09.08 neu)

Diese das Börsengeschehen grundlegend beeinflussenden Zusammenhänge sprechen wir im Börsenbrief aus Platzgründen nur gelegentlich an:  
Beispielsweise wurde 1973 die “Ölwaffe” erfunden, mit der gedroht werden sollte, “solange sich die Israelis nicht aus den besetzten Gebieten zurückzögen” ( “Der Spiegel” 39/2000, S. 119). Die dadurch ausgelöste erste Ölkrise führte zum Börsenabsturz vom Herbst 1974. Ab Januar 99 verdreifachte sich der Erdölpreis im Rahmen der zweiten Ölkrise und 2004 begann die dritte.
Einer der wichtigsten Auslöser dieser Dauerkrise dürfte der im Jahr 1996 von den “Neokonservativen” aufgestellte Plan zur Neuordnung Arabiens von Richard Perle (später Chefberater des Pentagons) und dem damaligen israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu sein (siehe “Die Ursachen und die Folgen des Irakkriegs”). Das erklärt, weshalb bisher die Palästina betreffenden UN- Resolutionen von Israel nicht erfüllt wurden und dort die Menschenrechte und das Völkerrecht nicht gelten. Der Plan zur Neuordnung Arabiens führte zum Irakkrieg, der gemäß der Fernsehsendung “Kontraste” des ZDF vom 01.04.08 Gesamtkosten in Höhe von sage und schreibe 6 Billionen Dollar verursachte, die auf Kosten der Geldwertstabilität mit Hilfe der Gelddruckerpresse hergestellt wurden. Gäbe es einen goldgedeckten Dollar, wären der Irakkrieg und die Auswüchse am Kapitalmarkt nicht finanzierbar gewesen.

Ab Mitte 2005 spitzte sich der Konflikt zu, weil der Iran die Weiterentwicklung seiner Atomtechnik beenden soll und Israel dieses Verlangen mit massiven Drohungen unterstützt. Und Ende Oktober 2005 rief der iranische Präsident zur Vernichtung Israels auf. Hierzu ist anzumerken, dass im Nahen Osten seit ewigen Zeiten der extrem kontraproduktive Grundsatz “Auge um Auge, Zahn um Zahn” gilt. Demzufolge eskaliert dieser Unruheherd immer mehr.

In den USA stehen im Vordergrund: Die zu geringe Produktion, das daraus resultierende Leistungsbilanzdefizit von über zwei Mrd. Dollar täglich, das 8 % des Bruttosozialproduktes betragende Staatsdefizit, die unglaubliche versteckte Verschuldung und die Immobilienkrise.
In Deutschland ist es seit Ende der 50er Jahre die kontinuierliche Verringerung der Zuwachsrate des Bruttosozialproduktes von damals acht Prozent auf nur noch (statistisch erheblich geschönt) ein Prozent im Jahr 2007. Verursacht wurde dies durch ein ausuferndes Arbeits- und Gewerkschaftsrecht, das in Verbindung mit einer extrem hohen Steuer- und Abgabenbelastung zu nicht mehr marktgerechten Arbeitskosten mit der Folge einer Massenarbeitslosigkeit führte. Angesichts unserer Subventionslast von 50 Mrd. Euro, der Zinszahlungen in Höhe von jährlich 65 Mrd. Euro für die Verschuldung von Bund, Ländern und Gemeinden, eines Bundeszuschusses an die Rentenkassen in Höhe von etwa 76 Mrd. Euro und von Sozialleistungen in Höhe von sage und schreibe 700 Mrd. Euro bei rund 7 Millionen Hartz-IV-Empfängern steht nach dem Langzeit-Doppelhoch des Dax der Jahre 2000 / 2008 ein jahrelanger Niedergang bevor.
Den zwischenzeitlichen Aufschwung ab dem Jahr 2003 führen wir auf die inflationäre Geldmengenausweitung zurück und auf die gewaltige Produktivitätssteigerung Chinas, von der die übrige Welt profitierte. Die vom seinerzeitigen Notenbankpräsident Greenspan betriebene Geldmengenausweitung und Staatsverschuldung (mit über zwei Milliarden Dollar Außenhandelsdefizit pro Tag) förderte in den USA und in Europa Fehlinvestitionen in Billionenhöhe. Wer der Ansicht ist, mit dem Kauf von US-Wertpapieren gewinnen zu können, übersieht, dass das Wachstum des Dow lediglich auf einer bewusst inszenierten Dauerinflation beruht:
Die FAZ vom 19.01.11, S. 18, zitiert den Wall-Street-Analysten Marc Faber: "Der US-Aktienmarkt sei seit dem Jahr 1999 um 80 Prozent gefallen, wenn man die Entwicklung der Indizes nicht in Dollar, sondern in Gold berechne." 
 

                                                     
    Aktuelle Dow-, Dax- und Gold-Prognose
         
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    Zum Dow-Jones-Index der US-Börse:
    Wir prognostizieren beim Dow sehr genau die hier ab dem Jahr 2000 beschriebene US-Jahrhundertbaisse. In unserem
    Börsenbrief zeigen  wir einen Chart des Dow mit seinen Zyklen und erwarteten ein Ende der am 6. März 2009 begonnenen letzten großen Zwischenerholung. Wir verglichen diese Erholung mit derjenigen in der großen Baisse von 1929 -1932, nach der der Dow innerhalb weniger Jahre im Rahmen einer Rezession rund 90 % seines Wertes verlor. Unserer Ansicht befinden sich die USA ab dem Jahr 2008 bereits in einer 2. Phase der Finanzkrise, einer “double-dip recession”. Beim Kursverlauf des Dow zeigen wir ab dem einschneidenden Tief vom März 2009 eine Reihe von Wellen. Theoretisch konnte der Dow bis zum Kursgipfel einer 13. Welle (Fibonacci-Zahl) hinauflaufen, der, wie wir beschreiben, am 2. Mai 2011 erreicht wurde.
    Zum Kursgipfel des Dow vom 2. Mai 2011 in der Welle 13 schreiben wir: “ . . . dass der Börsenzusammenbruch, der bis zum Jahr 2017 anhalten dürfte, nun erneut in Gang kommt.”  Anschließend begann der Dow einem abwärts gerichteten Trendkanal. Mit dem derzeitigen Doppelhoch im Verhältnis zum Kursgipfel vom 2. Mai 2011 dürfte das Ende einer Zwischenerholung erreicht sein und der Kurs erneut fallen. Unser im nächsten Absatz unten erwähntes Raster gibt zu den voraussichtlichen Hoch- und Tiefpunkten erstaunlich oft auf den Tag genaue Hinweise. Näheres ist der aktuellen Ausgabe unseres Börsenbriefs zu entnehmen.



    Ein Raster für den Dow-Jones-Index:
    In unserem
    Börsenbrief ist ein jeweils aktualisierter Chart des Dow-Jones-Index abgebildet der fünf Monate umfasst. Dazu gehört ein spezielles von uns entwickeltes Raster der Fibonacci-Börsentage. Dieses Raster markiert zurzeit neben acht taggenau eingetroffenen Hochpunkten neun während dieser fünf Monate auf den Tag genau entstandene Kurstiefs. Jeweils etwa drei derartige Markierungen sagen die nächsten Termine voraus, an denen  weitere Hochs bzw. Tiefs entstehen können. Unsere Entdeckung eines solchen Rasters unterstreicht die verblüffende Wirksamkeit der Fibonacci-Börsenzyklik.


    Zum Dax: Unser Ziel ist es, den Beginn und das Ende der Dax-Kurseinbrüche und deren Zwischenerholungen genau zu prognostizieren.

    Unsere am 13. Januar 2012 aktualisierte Dax-Langfristgrafik siehe  Dax-Chartbeispiele , zeigt einen ab dem einschneidenden Tief vom 9. März  2009 laufenden 7. Konjunkturzyklus mit seinen Unterzyklen. Wir sagten hier voraus, dass der Dax bis zum Kursgipfel im 8. Unterzyklus des 7. Konjunkturzyklus ansteigen könne. Tatsächlich entstand nach dem Kursgipfel vom 2. Mai 2011 ein baisseträchtiges Dreifachhoch, dem ab dem 8. Juli 2011 der Beginn eines ersten Absturzes folgte. Der Autor begann am 30. Mai 2011 eine Dax-Baissespekulation, die er später ausbaute. Wir zeigen im aktuellen Brief, wie im Rahmen von sich kreuzenden Trendkanälen sich die Baisse mit ihren Zwischenerholungen weiterentwickeln dürfte. Uns ist kein Börsendienst bekannt, der den Beginn des Niedergangs des Dax so genau prognostizierte.

    Im aktuellen
    Börsenbrief zeigen wir beim Dax wesentlich verbesserte sich kreuzende Trendkanäle. Sie deuten an ihren Kreuzungspunkten gewichtige Trenddreher an. Sie weisen auch darauf hin, wie weit der Dax zunächst korrigieren kann.

    Zum Gold:
    Wir bilden jeweils einen aktualisierten Goldchart mit seinen gut funktionierenden Fibonacci-Zusammenhängen ab, die Hoch- und Tiefpunkte voraussagbar machen. In den letzten 6 Jahren verdreifachte sich der Goldkurs. Anlässlich der Gold-Tiefpunkte rieten wir immer wieder zum Einstieg in das Gold.

    Beim Dollar-Gold beschrieben wir wie weit der ab Ende September  2011 begonnene Anstieg gehen konnte. Der anschließende Kurseinbruch führte zu einem ausgeprägten Tief am Ende eines acht Zyklen (Fibonacci-Zahl) enthaltenen übergeordneten Zyklus. Weiteres ist im Börsenbrief zu finden.
    Wir zeigen eine wie ein Uhrwerk verlaufende Gold-Zyklik und  meinen, dass sich diese Zyklik zuverlässig fortsetzt.

    In Wirklichkeit steigt nicht das Gold, sondern der inflationär steigende Dollar wird entwertet.
    Und weil der folgende Satz so bedeutsam ist, wird er hier wiederholt: Die FAZ vom 19.01.11, Seite 18, zitiert den Wall-Street-Analysten Marc Faber:
     
    “Der US-Aktienmarkt sei seit dem Jahr 1999 um 80 Prozent gefallen, wenn man die Entwicklung der Indizes nicht in Dollar, sondern in Gold berechne.”

    So gesehen konnten sogar die überaus erfolgreichen Goldanleger ihr Vermögen inflationsbereinigt lediglich erhalten und nichts hinzugewinnen. Nur mit Hilfe der “Fibonacci-Börsenzyklik” (zu diesem Stichwort gibt es bei Google 190 Suchergebnisse) ist unserer Ansicht nach das Problem des Vermögensverfalls zu lösen
    . Zum Beispiel dürften die meisten Anleger am Aktienmarkt den Einstieg in eine Baissespekulation verpasst haben, dessen Zeitpunkt wir exakt prognostizierten.

    Zum EFSF-Rettungsschirm
    sind wir der Meinung, dass nun das Ziel des Rettungsschirmes ans Tageslicht kommt: Ein Finanzschwindel mit gehebelten Einlagen, ähnlich wie er mit verbrieften Hypotheken zur ersten Finanzkrise führte. Die WamS vom 23.10.11 beschreibt auf Seite 34 das eigentliche Ziel der geplanten Hebelung:
    “Damit Deutschland das Geld nie wieder sieht.”
     
    Beachten Sie auch unseren überarbeiteten Beitrag:
    Beispiel eines Fibonacci-Zyklus  

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