“Börse und Wirtschaft - zyklisch betrachtet”

Unsere Prognose der längerfristigen Zyklik                 beim Dow, Gold, Dax 

 . . . und abschließend: eine aktuelle Prognose

Text aktualisiert:
29.08.10 18:00 Uhr 

    
siehe auch:

Beispiel:
Fibonacci-Zyklus

 und Beispiel einer Fibonacci-Zyklik mit 13 Hochpunkten

Finanzkrise Charts
mit der Fibonacci- Systematik



Neue Einleitung zu “Leser-Meinungen


Fundamentale Zusammenhänge

 

Wir schrieben hier ab dem Frühjahr 2000 unverändert folgenden Text:
Am US-Aktienmarkt
entwickelte sich bis Januar 2000 eine Jahrhundert-Übertreibungsphase. Deshalb kann der Dow wie in den Jahren 1929 bis 1932  in einem zur Zeit kaum für möglich gehaltenen Ausmaß fallen. Damals verlor der Dow  insgesamt 90 %.” Der Dow brauchte anschließend 62 Jahre bis 1991, um den Kurseinbruch ab dem Hoch im Jahr 1929 inflationsbereinigt aufzuholen (siehe: Dow-Chart mit eingerechneter Inflation ). Diesem hier “eingefrorenen” Text fügten wir Anfang Mai 2007 hinzu, dass unserer Ansicht nach am 14. Januar 2000 bei einem Dow von 11.750 die oben prognostizierte Baisse begann. Lediglich infolge der US-Notenbankpolitik, in riesigen Mengen Papierdollar zu drucken, um eine blühende Konjunktur vorzutäuschen, erholte sich der Dow ab dem Tief des Jahres 2002 bis auf einen neuen Langzeitkursgipfel (diese Einfügung schrieben wir wenige Tage nachdem sich der Kursgipfel am 17. Juli 2007 bei rund 14.000 zeigte). Inflationsbereinigt ist das im Verhältnis zum Hoch des Jahres 2000 ein superbaisseträchtiges Langfrist-Doppelhoch, dem noch ein Nebenhoch vom 11.10.07 folgte.


Am 02.08.05 eingefügter Absatz :
Gemäß Professor Dr. Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover, führte die jahrzehnte lange ungehemmte Geldvermehrung der US-Notenbank zu einem Kaufrausch der Finanzoligarchie und zu einem immer wertloser werdenden Papiergeld-Dollar. Seine 2004 erschienene Schrift trägt den Titel “Der Weltgeldbetrug”. Unter diesem Suchbegriff listet das Internet-Suchportal Google mittlerweile 1450 Hinweise auf. Hamer ermittelte, dass nur mit Hilfe einer langfristigen Goldpreismanipulation sich der Verfall des Dollars verdecken ließ. Wird das offensichtlich, stünde eine weltweite Währungsreform bevor. Wir fügen aus heutiger Sicht hinzu: Als weitere Folgen ergeben sich: Weit übertriebene Aktienkurse, zu tief gefallene Kapitalmarktzinsen und eine äußerst gefährliche Immobilienblase, einmalig in der bisherigen Geschichte.

Beim Gold
erschienen anlässlich zyklischer Hochpunkte in den Medien meist auf den Tag genau plazierte Meldungen über geplante Goldverkäufe der Notenbanken. Hierzu muss man wissen, dass der Kurs mit dem geringsten Aufwand, lediglich mit solchen Nachrichten in den maßgebenden,, Medien, manipuliert wird. Das Gold verläuft aufgrund dieser präzisen Markteingriffe überraschend zuverlässig gemäß unserer Fibonacci-Systematik. In unserem Börsenbrief vom 28.11.05 sagten wir bis etwa zum Jahr 2011 (inzwischen können wir diesen Termin präzisieren: siehe unten) einen Goldpreisanstieg  bis auf rund 3200 Dollar pro Feinunze voraus.   

Fundamentale Zusammenhänge (rot: am 25.06.2007 und 24.09.08 neu)

Diese das Börsengeschehen grundlegend beeinflussenden Zusammenhänge sprechen wir im Börsenbrief aus Platzgründen nur gelegentlich an:  
Beispielsweise wurde 1973 die “Ölwaffe” erfunden, mit der gedroht werden sollte, “solange sich die Israelis nicht aus den besetzten Gebieten zurückzögen” ( “Der Spiegel” 39/2000, S. 119). Die dadurch ausgelöste erste Ölkrise führte zum Börsenabsturz vom Herbst 1974. Ab Januar 99 verdreifachte sich der Erdölpreis im Rahmen der zweiten Ölkrise und 2004 begann die dritte.
Einer der wichtigsten Auslöser dieser Dauerkrise dürfte der im Jahr 1996 von den “Neokonservativen” aufgestellte Plan zur Neuordnung Arabiens von Richard Perle (später Chefberater des Pentagons) und dem damaligen israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu sein (siehe “Die Ursachen und die Folgen des Irakkriegs”). Das erklärt, weshalb bisher die Palästina betreffenden UN- Resolutionen von Israel nicht erfüllt wurden und dort die Menschenrechte und das Völkerrecht nicht gelten. Der Plan zur Neuordnung Arabiens führte zum Irakkrieg, der gemäß der Fernsehsendung “Kontraste” des ZDF vom 01.04.08 Gesamtkosten in Höhe von sage und schreibe 6000 Mrd. Dollar verursachte, die auf Kosten der Geldwertstabilität mit Hilfe der Gelddruckerpresse hergestellt wurden. Gäbe es einen goldgedeckten Dollar, wären der Irakkrieg und die Auswüchse am Kapitalmarkt nicht finanzierbar gewesen.

Ab Mitte 2005 spitzte sich der Konflikt zu, weil der Iran die Weiterentwicklung seiner Atomtechnik beenden soll und Israel dieses Verlangen mit massiven Drohungen unterstützt. Und Ende Oktober 2005 rief der iranische Präsident zur Vernichtung Israels auf. Hierzu ist anzumerken, dass im Nahen Osten seit ewigen Zeiten der extrem kontraproduktive Grundsatz “Auge um Auge, Zahn um Zahn” gilt. Demzufolge eskaliert dieser Unruheherd immer mehr.

In den USA stehen im Vordergrund: Die zu geringe Produktion, das daraus resultierende Leistungsbilanzdefizit von über zwei Mrd. Dollar täglich, das 8 % des Bruttosozialproduktes betragende Staatsdefizit, die unglaubliche versteckte Verschuldung in Höhe von 33.000 Mrd. Dollar und die Immobilienkrise.
In Deutschland ist es seit Ende der 50er Jahre die kontinuierliche Verringerung der Zuwachsrate des Bruttosozialproduktes von damals acht Prozent auf nur noch (statistisch erheblich geschönt) ein Prozent im Jahr 2007. Verursacht wurde dies durch ein ausuferndes Arbeits- und Gewerkschaftsrecht, das in Verbindung mit einer extrem hohen Steuer- und Abgabenbelastung zu nicht mehr marktgerechten Arbeitskosten mit der Folge einer Massenarbeitslosigkeit führte. Angesichts unserer Subventionslast von 50 Mrd. Euro, der Zinszahlungen in Höhe von jährlich 65 Mrd. Euro für die Verschuldung von Bund, Ländern und Gemeinden, eines Bundeszuschusses an die Rentenkassen in Höhe von etwa 76 Mrd. Euro und von Sozialleistungen in Höhe von sage und schreibe 700 Mrd. Euro bei 7,4 Millionen Hartz-IV-Empfängern steht nach dem Langzeit-Doppelhoch des Dax der Jahre 2000 / 2008 ein jahrelanger Niedergang bevor. Den zwischenzeitlichen Aufschwung ab dem Jahr 2003 führen wir auf die inflationäre Geldmengenausweitung des Euro in Höhe von zuletzt 13 Prozent pro Jahr zurück und auf die gewaltige Produktivitätssteigerung Chinas, von der die übrige Welt profitierte. Auch die jahrelange Verschuldung der USA mit über zwei Milliarden Dollar Außenhandelsdefizit pro Tag förderte die weltweite Scheinblüte, die im Rahmen der Subprime-Bankenkrise und des darauf folgenden Zusammenbruchs mehrerer US-Großbanken ein schlagartiges Ende findet und eine tiefgreifende weltweite Rezession auslösen muss.    

                                                     
             Aktuelle Dow-, Dax- und Gold-Prognose
         
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                                                                                                            Zum Dow-Jones-Index des US-Aktienmarktes:
    Wir prognostizieren beim Dow sehr genau die hier ab dem Jahr 2000 vorausgesagte US-Jahrhundertbaisse. In unserem
    Börsenbrief zeigen  wir einen Chart des Dow mit seinen Zyklen und erwarteten richtig ein Ende der am 6. März begonnenen großen Zwischenerholung. Wir verglichen diese Erholung mit derjenigen in der großen Baisse von 1929 -1932, nach der der Dow innerhalb weniger Jahre rund 90 % seines Wertes verlor. Nun befinden wir uns in der 2. weiter hinunter führenden Phase der aktuellen Finanzkrise, einer “double-dip recession”. Beim Kursverlauf des Dow zeigen wir ab dem Tief vom März 2009 eine Reihe von Wellen. Den am 26. April eingetretenen Kursgipfel einer 9. Welle konnten wir voraussagen und am Tag danach hier an dieser Stelle bestätigen. Auch der Panik-Erstabsturz vom 06.05.2010 begann an einem vorhergesagten Tag. Mit dem Tief vom 2. Juli begann eine weitere Welle, deren Kursgipfel überschritten ist. Zunächst bis zum Ende der Welle Nr. 13 müsste der Dow innerhalb eines von uns gezeigten Abwärtstrendkanals hinunterlaufen.

    Das Desaster an den Kapitalmärkten wurde durch eine grenzenlos unseriöse Wertpapierindustrie angerichtet, die gutgläubige Anleger und sogar Großbanken mit kriminellen Bewertungsmethoden hereinlegte (zum Beispiel mit einem gekauften AAA-Rating von verbrieften Schuldpapieren, die sich kurz darauf als weitgehend wertlos erwiesen). Das führte zur Finanzkrise mit Verlusten in Höhe von vielen Billionen Dollar. In Wahrheit ist die Börse aber ein Nullsummenspiel, was in den Medien geflissentlich verschwiegen wird. Denn was die einen verlieren, haben die anderen gewonnen, weil das Geld lediglich den Besitzer wechselt. Der Mittelstand reagiert darauf mit einem bisher nicht erlebten Angstsparen, was die “duoble-dip recession” ab dem Kursgipfel des Dow vom 26.04.2010 in Gang setzte.

    Zum Dax: Unser Ziel ist es, Beginn und Ende der Dax-Baisse-Schübe und deren Zwischenerholungen genau zu prognostizieren.

    Im Börsenbrief zeigen wir einen kurzfristigen Chart des Dax mit einer Reihe von Hoch- und Tiefpunkten. Häufig lassen sich die Termine dieser Hoch- und Tiefpunkte mit Hilfe von Fibonacci-Börsentageketten taggenau einordnen.
     
    Unsere am 22. August 2010 aktualisierte Langfristgrafik
    siehe  Dax-Chartbeispiele, zeigt einen ab dem Tief vom März 2009 laufenden 7. Konjunkturzyklus. Dessen Kursverlauf durchlief zuletzt eine Umkehrformation, die einen Kursausbruch nach unten hin signalisiert.
    Im aktuellen
    Börsenbrief ist die damit zusammenhängende treffsichere Zyklik dargestellt.

    Die Banken vertrauen sich gegenseitig nicht mehr und legen ihre flüssigen Mittel über Nacht zu Niedrigstzinsen bei der EZB an, was die Ergebnisse des Banken-Stresstests widerlegt und das Misstrauen den Banken gegenüber weiter verstärkt.


    Mit den gelungenen Prognosen vieler markanter Termine können wir nachweisen, dass das Börsengeschehen in gewisser Hinsicht determiniert ist.
    Unter Lesermeinungen, 1. Beitrag vom 17.03.07 erklären wir ausführlich die Fibonacci-Stundenzyklik. Und im 2. Beitrag beschreiben wir Was ist ein Trendwechsel ?  

    Zum Gold:Wir bilden jeweils einen aktualisierten Goldchart mit seinen bestechend gut funktionierenden Fibonacci-Zusammenhängen ab, die Hoch- und Tiefpunkte voraussagbar machen. Seit Jahren ergab sich ein durchschnittlicher Anstieg von rund 25 Prozent pro Jahr bzw. eine durchschnittliche Verdoppelung des Goldpreises alle drei Jahre.

    Beim Gold zeigen wir an Hand einer Gold-Kursgrafik und der Fibonacci-Systematik einen ab dem Zwischentief vom 28. Juli 2010 begonnenen neuen Aufwärtstrendkanal. Er befindet sich innerhalb eines langfristigen von uns ebenfalls abgebildeten stabilen Aufwärtstrendkanals.

    Wir zeigen eine wie ein Uhrwerk verlaufende Gold-Zyklik und  meinen, dass sich diese Zyklik zuverlässig fortsetzt.

    Nach dem Rückschlag kommt das im Text oben erwähnte Gold-Hoch von über 3200 Dollar pro Feinunze ins Blickfeld. Den Hintergrund bildet die Gelddruckermanie der Notenbanken und die damit verbundene Null-Zins-Politik, die insbesondere die Sparer enteignet. Auch die Käufer von Aktien verlieren dramatisch, weil die Aktienmärkte aufgrund des Erstabsturzes und der Panik an der Wallstreet vom 6. Mai 2010 erneut zusammenbrechen. Ferner wurde das wahre Ausmaß der Geldentwertung bereits vor der ersten Finanzkrise mit der Angabe von in die Irre führenden Inflationsraten, bzw. einer negativen Realverzinsung massiv verfälscht. Deshalb steigt das Gold.
    In Wirklichkeit fällt das reale inflationsbereinigte Bruttosozialprodukt bereits seit vielen Jahren.

    Uns ist kein anderer Börsenanalyst bekannt, dem es gelang, den Anstieg des Goldes und seine Rückschläge seit seinem Tief im Jahr 2001 derart präzise mit Hilfe der Zyklik zu prognostizieren.


    Beachten Sie auch unseren überarbeiteten Beitrag: Beispiel eines Fibonacci-Zyklus  

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